München: Erneuter Drohnenalarm am Flughafen

Wie schon am Abend vorher, der Blick auf die Informationstafel am Münchner Flughafen verrät, hier geht vorerst nichts mehr. Und 6500 Passagiere kommen in der vergangenen Nacht nicht mehr in die Luft. 5000 von ihnen müssen im Terminal übernachten. Wir haben die Flüge auf morgen umgebucht und hoffen, das klappt alles. Aber wir müssen dem Personal hier applaudieren dafür, wie sie mit der Situation umgehen. Sie machen das echt gut. Heute morgen seit 7 Uhr fährt der Flughafen den Betrieb langsam wieder hoch, doch es staut sich. Wir haben vier Stunden gewartet, bis wir wussten, dass wir überhaupt, dass der Flug annulliert ist und jetzt versuche ich mit dem mit Lufthansa statt Condor nach Kreta zu kommen, damit wir überhaupt unseren Urlaub machen können. Da ist es aufgeführt von der Airline. Das ist die Warteliste und da stehen wir jetzt ganz unten. Polizisten haben gestern Abend zwei Drohnen gesichtet. Bestätigt am Mittag der bayerische Innenminister. Nachdem, was uns die Bundespolizei mitgeteilt hat, waren die Drohnen jeweils nur ganz kurz wahrzunehmen und dann wohl sehr schnell wieder verschwunden. Und insofern äh war hier in der Kürze der Zeit, wie die Bundespolizei das berichtet, es nicht möglich, sie entsprechend abzufangen oder abzuschießen. Auch heute in den frühen Morgenstunden soll nochmals eine Drohne gesichtet worden sein. Die Behörden bestätigen das aber nicht. Der Betrieb läuft wieder. Aber Passagiere müssen auch am Abend noch mit Verzögerungen rechnen. Ja, es stellen sich viele Fragen in Sachen Drohnen. Antworten jetzt vom Bundesinnenminister Alexander Dobrin. Herr Dobrin, zweimal Drohnenalarm am Münchner Flughafen innerhalb von zwei Tagen. Gibt es denn inzwischen Erkenntnisse, wer dahinter steckt? Nein, wir haben die letzten Tage, man muss auch sagen, die Wochen ja, vermehrte Drohnensichtungen gehabt. Am deutlichsten war das ja letzte Woche in Schleswig-Holstein, wo sehr unterschiedlichste Drohnenformationen geflogen werden sind. größere kleinere Drohnen. Drohne mit bis zu 8 m Spannweite, aber auch ähm ja äh Mutterdrohnen mit Satelliten außenrum, also Drohnenschwärme. Das wirkt dann immer so ein bisschen sehr bedrohlicher, aber wir haben Vermutungen, wo jemand dahinter steht, aber noch keine echten Ergebnisse. Wichtig ist, dass wir uns wappnen und auch deutlich sagen, dass nicht jede Drohne automatisch eine Bedrohung ist. Manches will uns auch nur mancher will uns vielleicht auch nur zeigen, was er kann. will Nervosität verbreiten, aber wir müssen uns gegen die die steigende Bedrohung natürlich wappnen. Es ist ein Wettlauf zwischen Drohung Drohnenbedrohung und Drohnenabwehr und diesen Wettlauf wollen und werden wir nicht verlieren. Ja, apropos wappnen, ihr Kollege Bayerns Innenminister Joachim Hermann will es ja der Landespolizei ermöglichen, Drohnen abzuschießen. Unterstützen Sie das? Ja, absolut. Ich will ein gemeinsames Drohnenabwehrzentrum einrichten. In diesem gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum werden wir uns immer gemeinsame Lagebilder verschaffen und auch gemeinsame Entscheidungen treffen können zwischen Bund, Länder, auch wenn es geht gemeinsam mit der Bundeswehr. Ich will ja auch ermöglichen, dass man im Rahmen der Amtshilfe auch die Bundeswehr heranziehen kann mit dem Luftsicherheitsgesetz. All das wird in den nächsten Wochen auch erledigt werden, aber ich unterstütze natürlich, dass die Länder, die ja für die Sicherheitsaufgaben mit Wesentlichen zuständig sind, auch ihre Kompetenzen stärken und dafür dann entsprechend auch die Polizei ausrüsten und ihnen auch die notwendigen Befähigungen geben.

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