Deutschland, Frankreich und Großbritannien bestehen auf Diplomatie gegenüber Iran trotz UNO-Sanktionen

Berlin, 29. September 2025 — Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen trotz der Wiedereinführung von UNO-Sanktionen gegen Iran weiterhin diplomatische Kanäle nutzen, um eine Eskalation zu verhindern. In einer gemeinsamen Erklärung, die vom deutschen Auswärtigen Amt veröffentlicht wurde, forderten die drei Staaten Teheran auf, auf aggressive Schritte zu verzichten und seine Verpflichtungen gegenüber internationalen Übereinkünften wieder aufzunehmen. Reuters

Die Erklärung betont, dass Sanktionen zwar ein Instrument bleiben, Diplomatie jedoch nicht aufgegeben werden darf:

„Die Wiederaufnahme der UNO-Sanktionen heißt nicht das Ende der Diplomatie“, heißt es im Statement. Reuters

Deutschland, Frankreich und Großbritannien appellieren an Iran, keine weiteren eskalierenden Aktionen zu ergreifen und stattdessen Gespräche aufzunehmen, um Spannungen abzubauen. Reuters

Der Schritt erfolgt inmitten wachsender Besorgnis über die nuklearen Ambitionen Irans und die Auswirkungen der Sanktionen auf die regionale Stabilität im Nahen Osten. Einige Beobachter sehen in der Haltung der drei europäischen Mächte ein Signal, dass sie trotz Druck aus Washington auf Eigenständigkeit setzen wollen.

Deutschland spielt dabei eine Schlüsselrolle: Als bedeutender Akteur in der EU wird von Berlin erwartet, dass es eine vermittelnde Rolle übernimmt und als Brücke zwischen europäischer Außenpolitik und internationalen Verhandlungen dient. Ebenso sollen diplomatische Bemühungen koordiniert mit Partnern der EU und internationalen Institutionen erfolgen.

Kritiker warnen jedoch, dass allein Diplomatie in dieser Phase nicht ausreichen könnte, wenn Iran seinen Kurs nicht ändert oder weiter auf Eskalation setzt. Manche fordern begleitende Maßnahmen – wirtschaftlicher oder politischer Natur – falls Verhandlungen scheitern.

Für Deutschland bedeutet diese Entwicklung: Das Auswärtige Amt und die Bundesregierung müssen sich intensiv mit möglichen Szenarien auseinandersetzen — wie weit man Druckmittel einsetzen will, ohne die Verhandlungsbasis zu gefährden. Auch innerhalb der EU wird diskutiert, wie stark man gegenüber Iran sein sollte, ohne bestehende Kanäle zu verbrennen.

Diese politische Position unterstreicht Deutschlands Engagement für multilaterale Lösungswege und stabilisierende Außenpolitik. Wie sich die Situation weiterentwickelt, hängt maßgeblich davon ab, ob Iran bereit ist, zur Diplomatie zurückzukehren — oder ob weitere Eskalationsschritte folgen.

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